Eine gute Zeit

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Cowboys & Aliens

Ich habe im Vorfeld schon einige Kommentare zu diesem Film gelesen, zwei erinnere ich: „B-Movie mit A-Besetzung“ und „Der Titel erzählt die Geschichte“. Beide Äußerungen sind stimmig. Das sie dabei abwertend gemeint waren übersehe ich hier einmal, denn: ich finde den Film toll.

Zum Western: Wortkarger einsamer Cowboy-Held (Daniel Craig) trifft auf dominanten, viehzüchtenden und indianerhassenden Provinz-Diktator (Harrison Ford). Eine schöne und geheimnisvolle Frau (Olivia Wilde) will etwas von unserem Helden, es gibt Konflikte auf allen Ebenen (Vater-Sohn, Held-Gesetz, Diktator-Held). Ein klassischer Western also.

Zum SciFi: Aliens sind auf der Erde gelandet um deren Ressourcen auszubeuten (diesmal Gold), Menschen werden entführt und untersucht um große Invasion vorzubereiten. Ein klassischer Sci-Fi also.

Zum SciFi-Western: Bedrohte Menschen solidarisieren sich gegen den außerirdischen Feind. Das Gute siegt.

Die Story ist durchsichtig und hält sich an die klassischen Erzähl-Schemen, B-Movie – Qualität eben. Man weiß also, worauf es hinausläuft und kann sich auf die Umsetzung durch die A-Besetzung konzentrieren. Das macht Spaß, der Plot ist unterhaltsam und kurzweilig.

Und die schöne Olivia Wilde schlägt sich ausgesprochen gut in diesem Macho – Umfeld ohne das ihre Rolle in zu schreckliche Stereotype abrutscht. Das ist gelungen.

Negativ fand ich die Trick-Sequenzen, in denen es zu Kämpfen zwischen Aliens und Menschen kommt. Hier haben sich die Aliens zu schnell bewegt. Das wirkt so, als ob das Geld komplett für Gagen benötigt wurde und nichts mehr für eine vernünftige Animation übrig blieb. Kann aber auch sein, dass ich einfach zu Alt für schnelle Bildfolgen bin.

Für Daniel Craig gibt es viele Gelegenheiten die typischen Macho-Helden-Posen zu geben, das macht er richtig gut (und sieht auch noch gut aus dabei).

Harrison Ford darf sein typisches Indiana-Jones-Han-Solo-Gesicht ab und an aufsetzen (Kindlich-verstört-mit-der-Situation-überfordert-und-dann-doch-richtig-entschieden), darauf warten wir doch alle und freuen uns.

Und Olivia Wilde (von mir in die Schublade der „13“ aus „House“ gesteckt) weiß ja auch mit merkwürdigen alternden Männern umzugehen.

Ich gestehe, dass ich die frühren Filme des Regisseurs Jon Favreau (Iron-Man und Co.) nicht kenne und kann daher auch nicht vergleichen.  Ich werde jetzt aber einmal ein Auge darauf werfen.

Meine Empfehlung: gucken.

Hier die offizielle Website.

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Franzi in Panama – Blog

Na, da ist das Quasi-Patenkind für fast ein Jahr in Panama – und die Onkel hören erst Wochen nach der Abreise, dass es einen Blog gibt. Ungeheuerlich :-)

Hier die Adresse: http://auf-nach-panama.blogspot.com/

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Rote Linsen – Orangen – Kreuzkümmel – Suppe

In dem türkischen Schnellrestaurant unseres Vertrauens gibt es ein wahnsinnig leckere Rote Linsen – Suppe. Dieses Rezept ist der Versuch selbige zu clonen. Das ist nicht wirklich gelungen, aber das Ergebnis ist a) auch lecker b) fruchtig c) scharf und d-z) wirklich lecker.

Hier die Zutaten:

  • 2 rote Zwiebeln,
  • 2 mittelgroße Möhren
  • ein Stück frischen Ingwer (ca. 3×3 cm)
  • etwas Sesam- oder Erdnussöl
  • 250g rote Linsen
  • 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
  • 1 TL scharfen gemahlenen Paprika
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Bio-Orange, unbehandelt
  • ca. 500ml Orangensaft
  • scharfe Curry-Paste
  • 1-2 TL Salz

Hier das Rezept:

  • Topf auf den Ofen stellen und bei großer Stufe erhitzen
  • Zwiebeln in feine Stücke schneiden
  • Ingwer schälen und in feine Stücke schneiden
  • Sesam- oder besser Erdnussöl in den heißen Topf geben, Zwiebeln und Ingwer darin andünsten
  • Möhren schälen, achteln, in feine Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben
  • Die roten Linsen in kaltem Wasser gut waschen, abtropfen und in den Topf geben
  • Kreuzkümmel und Paprikapulver  unterrühren
  • Ab und an umrühren und ca. 2-3 Minuten bei immer noch großer Hitze anbraten
  • Das Ganze jetzt mit Gemüsebrühe löschen, aufkochen und dann bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen
  • Den Abrieb einer Bio-Orange zusammen mit dem Saft der gepressten Orange sowie Orangensaft  aus der Flasche (oder Tüte oder was auch immer, zusammen aber 500ml) in den Topf geben und aufkochen lassen.
  • Jetzt mit scharfer Curry-Paste und Salz abschmecken
  • Nun alles mit dem Stab oder Mixer pürieren bis eine cremige, schaumige Masse entstanden ist (Ein paar Möhren und Zwiebeln dürfen ruhig noch als Stückchen übrig bleiben
  • Fertig. Die Suppe kann dann auf dem Teller gerne noch mit saurer Sahne veredelt werden.

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Fukushima und der Atomausstieg: Nur der Wechsel des Stromanbieters bringt was

Ich gucke und höre mir die Äußerungen unserer Politiker-Riege der letzten Tage an und kann es kaum noch fassen:

Unsere konservative (oder doch eher “dummservative”) Regierung gemeinsam mit ihren neoliberalen Gespielen scheint eines nicht mehr zu haben, nämlich einen Standpunkt, schwankt wie ein Fähnlein im Winde und wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach Ablauf des angesetzten Moratoriums alles so lassen wie gehabt.

Die Sozialdemokratie und ihre ökoliberalen Gespielen haben es sowieso schon immer besser gewusst und gemacht (natürlich auch in den von ihnen besetzten Posten in Aufsichtsräten  der diversen Konzerne).

Es wird dringend Zeit sich an gute alte kapitalistische Tugenden zu erinnern: Der Markt bestimmt. Treten wir doch den Atomkonzernen einfach da auf die Füsse, wo es ihnen weh tut: beim Geld. Macht den Konzernen die Gewinne kaputt und wechselt jetzt zu Stromanbietern, die garantiert keinen Atomstrom im Portfolio haben.  Das ist in der Regel unwesentlich teurer als der Bezug von Energie über die Atomkonzerne und ohne großen Aufwand zu erledigen.

Ich bevorzuge die ElektrizitätsWerke Schönau, weil die zusätzlich auch noch Bürgereigen sind. Auf der Seite www.atomausstieg-selber-machen.de findet man aber noch viele andere Anbieter.

Also: jetzt aktiv werden!!!

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